Kalifornien 1 - Ein vielseitiges Stückchen Erde

03.11.2015; Tage 217 - 259 und wir durchleben Sommer bis Winter in Gebirge bis Wüste.

 

Der drittgrößte US-Bundesstaat ist Kalifornien mit 424.000 km². Damit ist der Golden State so groß wie die BRD plus Bayern. Mit ca. 40 Mio. Bürger liegt er an einsamer Spitze. Dabei unterscheidet sich der Bundesstaat zu vielen anderen in den Staaten, denn es gibt einige Großstädte. Los Angeles ist mit fast 4 Mio. Menschen die zweitgrößte Stadt der USA und auch San Francisco, San Diego und San Jose haben jeweils mehr als eine Millionen. In der Hauptstadt des Bundesstaates, Sacramento, leben 500.000 Menschen.

Begrenzt wird der Bundesstaat auf rund 1.350 km vom Pazifischen Ozean im Westen, Oregon im Norden und Nevada sowie Arizona im Osten. Im Süden stößt Kalifornien an die mexikanische Grenze.

 

Kalifornien ist ein wohlhabender Bundesstaat. Er trägt ca. 15% des jährlichen Bruttoinlandsprodukt der USA. Neben Landwirtschaft und reichhaltigen Bodenschätzen, siedeln sehr viele hoch entwickelte Industriezweige im Golden State. Dies wären z.B. Raum- und Luftfahrt, Elektronik- und Computerindustrie im Silicon Valley, Fahrzeugbau und Hüttenwerke. Landwirtschaft wird ganzjährig betrieben, begünstigt wird dies durch stabile Wetterlagen im Süden und leider durch Billiglohn Landarbeiter aus Mexiko. Durch Hollywood befindet sich der Hauptsitz der amerikanischen Filmindustrie im „Land“ und auch der Tourismus spült jährlich viele Dollars in die Kassen.

 

Kalifornien hat landschaftlich so viel zu bieten. Die Sierra Nevada mit dem höchsten Berg (Mount Whitney mit 4.418 m) der USA außerhalb Alaskas. Mit Badwater im Death Valley NP den niedrigsten Punkt der USA (85,5 Meter unter dem Meeresspiegel). Die Redwoods oder Küstenmammutbäume sind die höchsten Bäume der Welt. Teile der viertgrößten Wüste der USA die Mojave und der drittgrößten Wüste die Colorado. Und noch vieles vieles mehr.

 

Wir durchfuhren zuerst die Redwood Wälder im Norden und folgten dann der Küste bis auf Höhe der berühmten Weinregionen um Napa Valley. Auf unserem Kurzbesuch im Yosemite NP passierten wir Sacramento und schwenkten im weiteren Verlauf wieder in Richtung Pazifik, um in Berkeley an der Bay Area anzukommen. Beim umrunden der San Francisco Bay hielten wir für eine Woche in San Francisco. Unvergesslich ging es an der Big Sur Küste nach Süden. Von Los Angeles brachen wir zum Death Valley NP auf und verblieben bis zum Ende unseres ersten Aufenthalts in der Mojave Wüste.

 

42 Tage bereisten wir Kalifornien. Highlights gab es dabei unzählige, herausragend waren die Redwood Wälder im Norden, die Herzlichkeit aller Hauptstadtbewohner mit denen wir zu tun hatten, San Francisco als Sinnbild einer attraktiven Großstadt, das Monterey Aquarium, die Mission Carmel, die Big Sur Küste und die Mojave Wüste mit dem Death Valley. Das Wetter war dem Golden State entsprechend fast immer sonnig, wobei Schnee in den Bergen ein ganz normales Erscheinungsbild im Winter ist. Und doch, Kalifornien ist anders; vieles ist verboten, vor allem in Bezug auf Camper. Plastiktüten müssen bezahlt werden, das Preisniveau in Läden/Tankstellen ist erheblich höher, Campingplätze sowie National- und State Parks sind sagenhaft teuer.

Wir verbrachten eine tolle Zeit in Kalifornien, auch wenn es ein paar Gegenden gab die es Wildcamper nicht einfach machten.

 

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California 1 - A versatile bit earth

03.11.2015; Days 217 - 259 and we go through summer to winter in mountain to desert.

 

The third biggest US Federal State is California with 424,000 km². Thus Golden State is as large as Germany plus Bavaria. With around 40 millions citizens it has no rival. Thereby the Federal State differs to many others in the States, because there are some large cities. Los Angeles is with nearly 4 millions humans the second largest city of the USA and also San Francisco, San Diego and San Jose have more than millions respectively. In the capital of the Federal State, Sacramento, live 500,000 people.

The Federal State is bounded on the west by approximately 1,350 km of the Pacific ocean, Oregon in the north and Nevada as well as Arizona in the east. In the south California adjoins to the Mexican border.

 

California is a wealthy Federal State. It carries approx. 15% of the annual gross domestic product of the USA. Beside agriculture and rich mineral resources, many highly sophisticated branches of industry settle in the Golden State. Which are e.g. space and aviation, electronics and computer industry in Silicon Valley, vehicle construction and smelteries. Agriculture is all year round operated, favoured by stable weather conditions in the south and unfortunately by cheap wage rural workers from Mexico. Owing to Hollywood the headquarters of the American film industry are in „the country “ and also the tourism pays annually many dollars into the coffers.

 

California has scenically so much to offer. Sierra Nevada with the highest mountain (Mount Whitney with 4,418 m) of the USA outside of Alaska. With Badwater in the Death Valley NP the lowest point of the USA (85.5 meters under the sea level). The Redwoods or coastal sequoias are the highest trees of the world. Parts of the fourth largest desert of the USA the Mojave and the third biggest desert Colorado. And still much much more.

 

First we drove through the Redwood forests in the north and followed then the coast up to height of the famous wine regions around Napa Valley. On our short visit to the Yosemite NP we passed Sacramento and swivelled in the further route again toward the Pacific, in order to arrive at Berkeley at the bay area. While driving around the San Francisco Bay we halted in San Francisco for one week. Unforgettably it went on the Big Sur coast to the south. From Los Angeles we started out to the Death Valley NP and remained in the Mojave desert up to the end of our first stay.

 

We visited California in 42 days. Highlights were thereby innumerable, outstanding were the Redwood forests in the north, the cordialness of all capital inhabitants with those we had to do, San Francisco as symbol of an attractive big city, the Monterey aquarium, the Mission Carmel, the Big Sur coast and the Mojave desert with the Death Valley. The weather was nearly always sunny matching the Golden State, whereby snow in the mountains a completely normal appearance in the winter is. And nevertheless, California is different; much is forbidden, particularly regarding campers. Plastic bags must be paid, the price level in shops/gas stations is substantially higher, camping sites as well as National and State parks are incredible expensive.

We spent a great time in California, even if there were a few areas which made wild camping not easy.

 

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Route Kalifornien 1
Route Kalifornien 1

 

Von allem etwas


Kalifornien 2 - Der trockene SüdeN

21.01.2016; Tage 296 - 318 und mit undichtem Ölschlauch nach Mexiko.

 

Von Yuma fuhren wir direkt zum Joshua Tree Nationalpark. Wir verbrachten nicht nur Zeit zwischen den Yuccas, denn darum handelt es sich bei Joshua Trees, sondern sahen auch die Halbfinalspiele im American Football. Auf unserem Weg nach Süden passierten wir wohlhabende Städte wie Palm Springs oder Indian Wells.

Der Anza-Borrego Desert State Park war unser nächstes Ziel und nach 2 Tagen in der dortigen Wüste ging es endlich wieder zurück an den Ozean. Wir verbrachten weitere zwei Tage nördlich von San Diego an diversen Stränden, bevor wir uns in die Großstadt wagten.

Unser Visa war noch für 12 Tage gültig und wir dachten wir überqueren die Grenze nach Mexiko vor Ablauf dieser Frist, aber die Stadt San Diego wollte uns aus unterschiedlichen Gründen nicht eher ziehen lassen. Nicht in Tijuana reisten wir nach Mexiko ein, sondern über Tecate und konnten so einen letzten Wandertag in den Laguna Mountains einlegen.

 

Der Joshua Tree NP, aber vor allem der Anza-Borrego SP gefielen uns sehr gut. San Diego wäre für uns nicht San Diego geworden, wenn wir nicht am ersten Abend in die Coronado Brauerei gegangen wären. Das Personal (Greg, Ciro & Johna), die Atmosphäre und die Gäste (Brian!!!) waren der Hammer. Die 2 Dutzend verschiedene Biere probierten wir im Verlauf der nächsten Tage alle; eins so gut wie das andere! Mit den Unmengen an Tipps viel es uns spielend leicht unsere letzten Tage in den USA zwischen Stränden und Restaurants blendend zu gestalten. Die Strände von La Jolla und deren Cove, der Flugzeugträger Midway, Mission Beach und das Cabrillo National Monument waren unsere Favoriten. Und klar Superbowl 50 in einer Burgerkneipe, auch wenn das Spiel ziemlich langweilig war.

 

In den ca. 3 Wochen hatten wir einen undichten Ölschlauch und verloren mal mehr mal weniger viel Öl. 3 Werkstätten versuchten ihr Können und keine konnte den Ölschlauch adäquat ersetzen. Dadurch verbrachten wir ein paar Tage länger an Orte, die uns wahrscheinlich zu unserem Happy End in San Diego führten. Der Ölverlust ist nicht gravierend, aber störend und so hoffen wir auf die Improvisationskunst der Mexikaner.

 

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California 2 - The dry south

21.01.2016; Days 296 - 318 and with a leaky oil hose to Mexico.

 

We drove directly from Yuma to the Joshua Tree National Park. We did not only spend time between the yuccas, since this is what Joshua Trees are about, but watched also the semi-final matches in American football. On our way to the south we passed wealthy cities such as Palm Springs or Indian Wells.

The Anza Borrego Desert State Park was our next destination and after 2 days in the local desert it finally went back to the ocean again. We spent further two days north of San Diego at various beaches, before we dared ourselves into the large city.

Our visa was still valid for 12 days and we thought we cross the border to Mexico before these period expires, but for different reasons the city of San Diego wanted us not to let go earlier. Not in Tijuana we entered to Mexico, but via Tecate and so we were able to insert a last hiking day into the Laguna Mountains.

 

The Joshua Tree NP, but above all the Anza Borrego SP pleased us very well. San Diego would not have become San Diego for us, if we had not entered the Coronado brewery at the first evening. Staff (Greg, Ciro & Johna), the atmosphere and the guests (Brian!!!) were awesome. The 2 dozen different beers we tried all throughout the next days; one as good as the other! With a lot of recommendations it was pretty easy for us to shape our last days in the USA dazzling between beaches and restaurants. The beaches of La Jolla and their cove, the aircraft carrier Midway, Mission Beach and the Cabrillo National Monument were our favorites. And yea Superbowl 50 in a burger bar, even if the game was rather boring.

 

In that approx. 3 weeks we had a leaky oil hose and lost sometimes more, sometimes less oil. 3 workshops tried their skills and none could replace the oil hose adequately. Thus we spent a few days longer at places, which probably led us to our happy ending in San Diego. The oil loss is not serious, but disturbing and so we hope for the improvisation skills of the Mexicans.

 

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Route Kalifornien 2
Route Kalifornien 2

 

Durch die Wüste nach San Diego