Nützliche Infos auf unserem Weg

Flug:

Nach einigen kanadischen Metropolen werden ganzjährig Direktflüge angeboten. Dies gilt nicht für „kleine“ Städte, die werden nur im Sommerflugplan (Mai-Oktober) direkt bedient, so auch Halifax. Condor bietet ab Mitte Mai Direktflüge für 330 € an. Icelandair ist der einzige Vertreter, der auch im Winter für weit unter 1.000 € einen Flug anbietet. Wir zahlen 470 Euro p.P. über Island und Toronto ohne USA zu betreten.

Warum das wichtig sein könnte? Siehe Visa.

 

Geld:

Neben unserer Hausbank haben wir die online DKB ausgewählt, um unser Geld zu betreuen . Die Vorteile für uns: Kostenfrei für alle Karten + Partner, weltweit kostenfreies Bargeld abheben, Guthabenzins der weit über dem Durchschnitt liegt und wir managen alles selbst (ändern von Kartenlimit, Dispo, Überweisungslimit, Freistellungsauftrag etc.).

Seit 01.07.2016 hat die DKB die weltweit kostenfreie Bargeldabhebung abgeschafft.

 

Geld ist nicht gleich Geld! Die als Reserve von uns mitgeführten US-Dollar werden in Zentralamerika nur in perfektem Zustand akzeptiert. Der kleinste Riss und der Geldschein ist bloß Papier.

 

Impfungen:

Einige zentralamerikanische Länder schreiben eine Gelbfieberimpfung vor. Ohne Impfpass und Nachweis, keine Einreise!

Neben den üblichen Impfungen haben wir uns zusätzlich gegen Typhus und Tollwut impfen lassen. Gegen Hepatitis A & B waren wir schon im Vorfeld geimpft. Wir haben für alle Impfungen 360 Euro p.P. ausgegeben.

In den USA haben wir uns eine vierte Tollwutimpfung geben lassen (auf Empfehlung unseres deutschen Arztes) und diese eine Spritze hat genauso viel gekostet wie alle Impfungen im Vorfeld zusammen, nämlich 365 Euro.

 

Kfz-Versicherung:

Da wir unbedingt in Kanada beginnen wollen scheint es nur einen Versicherer zu geben, der Touristen im eigenen Auto aufnimmt. Thum Insurance, wie andere nordamerikanische Versicherer auch, versichert Automobile nur wenn sie jünger als 19 Jahre sind. Für Camper besteht eine „Lücke im System“. Wenn der Aufbau, also die Wohnkabine jünger als 19 Jahre ist, wird ab Umbau gezählt. Man muss einen Nachweis erbringen können. In unserem Fall der Fahrzeugschein, in dem der Aufbau 2012 eingetragen worden ist. Alternativ kann man über SeaBridge (unserem Fahrzeugverschiffer) die Police abschließen. Sie arbeiten eng mit Thum Insurance zusammen, wobei die Richtlinien und Konditionen exakt die selben sind wie bei einer Direktversicherung mit Thum. Für eine Halbjahresversicherung zahlen wir satte 1.840 Euro! Wen wundert´s bei diesen Preisen, dass eine Verlängerung innerhalb 24 Stunden realisierbar ist?

Um einen zuverlässigen Versicherungsschutz zu haben, muss das Fahrzeug in Deutschland angemeldet bleiben! Wir fahren mit Saisonkennzeichen, dadurch vermindert sich der Versicherungsanteil & Steuern in Deutschland, wobei Pancho ganzjährig angemeldet ist.

Zu guter Letzt; eine Kfz-Versicherung ist in Nordamerika Pflicht! Bei Reisebeginn in den USA stehen etliche Versicherungsunternehmen zur Auswahl.

 

In Zentralamerika, einschließlich Mexiko, sind manchmal Versicherungen verpflichtend. Diese enthalten aber nur Personenschäden und im Schadensfall wissen wir nicht ob diese haften.

 

Ecuador war die einzige Ausnahme in Südamerika, in der wir keine Kfz-Versicherung benötigten. Wir fanden zwei argentinische Anbieter, die ihren Versicherungsschutz auch über die Staatsgrenze hin ausdehnen. Abgefahren, ein deutsches Paar wohnhaft in Argentinien, meldet über sich die ausländischen Fahrzeuge an und SpeiserSeguros, ein Versicherungsunternehmen welches mit der Allianz zusammenarbeitet. Wir wählten die Speiser-Gruppe und haben nun eine Versicherung für Bolivien, Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien. Hierfür zahlen wir 76,60 Euro/Monat und haben keinerlei Stress mehr.

 

Krankenversicherung:

Eine deutsche gesetzliche Krankenversicherung erlischt automatisch bei einem Unternehmen wie unserem. Auslandskrankenversicherer gibt es einige, manche bieten Policen bis zu 5 Jahren an. Allerdings erheben alle, bis auf den ADAC, erhöhte Gebühren für Kanada und USA. Diese sind im Vergleich zu allen anderen Ländern der Welt bis zu 5 mal höher. Der ADAC macht diese Unterscheidung nicht. Als ADAC-Mitglied zahlen wir für 2 Jahre 1.345 Euro p.P. (1.403 Euro ohne Mitgliedschaft). Für den restlichen Zeitraum im Süden Amerikas werden wir einen online Anbieter wählen. Die Tarife liegen bei ca. 1-2 Euro/Tag, wenn es bei max. 365 Tagen bleibt.

 

Nach Ablauf der ersten 2 Jahre, standen wir vor dem Dilemma keine Krankenversicherung mehr zu haben. Wir fanden lediglich zwei Lösungen. Die Besonderheit ist, dass beide aus dem Ausland, also während der Reise, für je ein Jahr abgeschlossen werden können. World Nomads und GS-Health, beide mit einem fast identischen Leistungspaket und gleichem Preis. Bei GS-Health zahlen wir 887 € im Jahr pro Person.

 

Reisedauer:

Anfang 2013 hat sich die Zollbestimmung für Warenreimporte aus nicht EU-Ländern geändert. Zollfrei bleiben Güter, wie z.B. ein Fahrzeug nur dann, wenn sie sich nicht länger als 3 Jahre im Ausland befunden haben. Darüber hinaus muss die Ware dauerhaft im eigenen Besitz verbleiben. Will man sein Fahrzeug nach Ablauf der Frist wieder in die EU einführen, muss eine Einfuhrumsatzsteuer von 19% bezahlt werden. On top kommt noch der Zollsatz, 10% für einen Pkw (Fahrzeugwert + Transport) für einen Lkw begibt man sich in einen typisch deutschen Paragraphendschungel. Wir konnten online nicht ausfindig machen welchen Zollsatz Pancho hätte.

Auf der Zollbehörde wurde uns mitgeteilt wir könnten mit ca. 30% des Fahrzeugwertes als (Zoll-)Abgabe rechnen. Allerdings bin ich mir nicht im klaren, ob die Behörde den Lkw-Status in ihre Berechnung einbezogen haben.

Lange Rede kurzer Sinn: Wir planen unsere Reise auf max. 3 Jahre um nicht zig-tausend Euro zu verschenken. Außerdem entspricht die geographische Gliederung Amerikas einen jährlichen Rhythmus. Wir planen in etwa 1 Jahr pro amerikanischen Subkontinent, so wie 1 Jahr auf der zentralamerikanischen Landbrücke.

Pancho darf ohnehin nicht länger als 1 Jahr in Nordamerika bleiben, wobei nur die USA dies strikt kontrolliert.

 

Reisepass:

Wir haben uns beide je 2 biometrische Reisepässe ausstellen lassen.

Das „2te Ich“ ist nur 6 Jahre gültig, bei gleichen Kosten. Es muss eine schriftliche Begründung vorliegen (max. A4), weshalb ein zweiter Pass benötigt wird. Als Vielreisende kann man Spannungen zwischen Nachbarstaaten, oder auch die Bearbeitungsdauer von Visa-Behörden anführen.

An Grenzübergängen kann man die Pässe wechseln und so vortäuschen, nicht beim unliebsamen Nachbarn gewesen zu sein. Auch wenn dies natürlich fadenscheinig ist, denn woher bitte schön soll ich sonst her kommen, wenn nicht von der 50 Meter entfernten Kontrollstation.

Verlust oder Diebstahl gelten nicht als Gründe!

 

Reiseroute:

Aus mehreren Gründen haben wir für uns die Route von Norden nach Süden gewählt.

Da wir Kanadas warme Jahreszeit voll ausschöpfen und mit dem Indian Summer das Land verlassen möchten empfiehlt es sich in Kanada direkt anzufangen. Da die beste Reisezeit (und fast einzige) am Kap Hoorn unserem Winter entspricht würde sich dies nach 3 Jahren mit unserem Reiseabschluss decken.

Ein weiterer Vorteil für uns ist, dass wir Pancho in Nordamerika kennenlernen und testen können, das geographisch und kulturell Deutschland ähnlicher ist als Argentinien oder Chile. Einher geht unsere Inkompetenz im sprechen von Fremdsprachen. Wir beide können neben Deutsch nur Englisch und erhoffen so mehr Zeit zu gewinnen, um uns den Alltag als Reisende, sowie Spanisch im südlichen USA bzw. Mexiko anzueignen. Würden wir in Südamerika beginnen wäre alles für uns neu: Auto, Sprache, Menschen, Klima...

Viele Reisende, aber auch Reiseführer berichten, dass die Einreise in die USA von Kanada kommend sehr viel einfacher sei, als wenn von Mexiko die Grenze überschritten werden möchte. Viele Autos wurden an der mexikanischen Grenze komplett zerlegt, um nach Rauschgift und Schmuggelware zu fahnden. Nicht, dass was zu finden wäre, aber Spaß ist das sicherlich nicht. Die Ausreise aus den USA sei nach Nord/Süd gleichermaßen einfach.

 

Telefonie:

Mit Skype können wir ins deutsche Festnetz für 0,5 Cent/Minute telefonieren. Mit einem Abo entfallen Einwahlgebühren und durch die einmalige Zahlung des Jahresbeitrags bekommt man 60 Minuten pro Monat gratis dazu. So zahlen wir 7 Euro pro Jahr für 180 Gesprächsminuten monatlich ins deutsche Festnetz. Schon getestet und funktioniert!

 

Trinkwasser:

Kanada, USA, Costa Rica, Panama (bis auf Inseln), Peru: Leitungswasser und Quellwasser

Mexiko und Belize: Leitungswasser ist nicht trinkbar; zu kaufen an Aufbereitungsanlagen

Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Kolumbien und Ecuador: Leitungswasser in den Bergen, am Meer oft nicht

 

Verschiffung:

SeaBridge trägt einen maßgeblichen Anteil an unserem Vorhaben.

Nachdem der Gedanke an ein großes Abenteuer in uns gereift ist, besuchten wir in Unterfranken eine Veranstaltung von SeaBridge. Es waren Camper zuhauf vor Ort. Viele von ihnen waren in der Vergangenheit mit SeaBridge unterwegs. Neben Präsentationen zu allen von ihnen durchgeführte Touren, gab es auch Termine die sich nur um die Reisevorbereitung und Verschiffung von Fahrzeugen drehten. Man konnte mit jedermann reden und viele Fragen wurden beantwortet. Wir haben dutzende Flyer, Broschüren etc. mit nach Hause geschleppt und auch mit Herstellern von Expeditionsmobilen gesprochen. Nach diesen Tagen waren wir Feuer und Flamme und wussten, das wollen wir machen.

Natürlich haben wir uns nicht damit begnügt SeaBridge einfach zu buchen. Nein wir haben wiedereinmal recherchiert und unterschiedlichste Angebote erhalten. Die Kostenangaben haben um 1.100 Euro variiert, wobei SeaBridge das teuerste Angebot unterbreitet hat. Und trotzdem buchten wir sie. Warum?

SeaBridge als Vermittler arbeitet kundenorientiert, soll heißen sie klären z.B. den Zoll auf deutscher Seite und geben Informationen, wie Lagepläne wo wir in Halifax den Zoll abwickeln können. Sie buchen eine Unterbodenreinigung von Pancho (es darf keine Erde am Auto sein!); bei anderen Spediteuren muss man das selbst in Hamburg bzw. Bremerhaven machen. SeaBridge vermittelt eine Kfz-Versicherung für Nordamerika und überlässt Kontaktdaten von Versicherer in Mittel- und Südamerika. SeaBridge kann eine Rückverschiffung organisieren, mit entsprechendem Vorlauf selbst von Häfen die nicht im regulären Programm sind. Und der wichtigste Punkt zum Schluss: Unser Expeditionsmobil kann komplett beladen sein. Solange alles fest verstaut und das Fahrzeug/Wohnkabine blickleer sind, können wir fast alles an Bord nehmen. Verboten sind Waffen, Arznei, Nahrungs- sowie Genussmittel. Wertgegenstände sollten zwecks Diebstahlgefahr auch nicht ins Auto. Manch anderes Angebot bezog sich auf ein leeres Fahrzeug... leer wie im Sinne von ganz LEER.

Interessant zu wissen ist, dass sich die Frachtkosten bei allen Reedereien auf das Fahrzeugvolumen bezieht. Gewicht und Zeitwert sind unerheblich. Die Frachtrate von Hamburg nach Halifax liegt bei 44 Euro pro m3. Dazu kommt noch, ähnlich wie beim Fliegen, ein Treibstoffzuschlag. Inklusive aller Gebühren und der Reinigung zahlen wir 4.093 Euro für die Verschiffung. 150 kanadische Dollar (110 Euro) kommen in Halifax noch hinzu - Zoll- und Hafengebühr.

Über SeaBridge haben wir auch eine Seetransportversicherung abgeschlossen. Diese ist zwar optional, aber lieber zahlen wir 0.9% vom Zeitwert (44.000 angegeben), also 396 Euro bevor wir mit Diebstahl oder Fahrzeugschäden ins Abenteuer starten. Worst Case, wenn der Frachter mit Pancho an Bord sinken würde. Dann wäre uns der Wind aus den Segeln genommen, aber wenigstens bekämen wir unser Kapital zurück welches in Pancho steckt.

 

Für den Sprung über das Darien Gap, also von Zentral- nach Südamerika, hatten wir drei Angebote. SC Line und Wallenius schieden aus unterschiedlichen Gründen aus. Wir wählten Seaboard Marine und waren rundum zufrieden. Einziges Manko war der Preis, welcher aber bei den anderen Anbietern ähnlich hoch gewesen wäre. 3.162 Euro zahlten wir für die komplette Überführung!

 

Visa:

Alle Visa erhalten wir on entry, also mit der Einreise ins jeweilige Land.

Für die USA haben wir uns ein Nicht-Einwanderungs-Visa B1/B2 besorgt. Dies läuft mit dem Reisepass ab und man kann so oft einreisen wie man möchte, vorausgesetzt der Grenzbeamte bewilligt die Einreise. Er/Sie ist es auch, der entscheidet wie lange man bleiben darf. Zum Vergleich kann man mit dem Visa-Waiver Programm & ESTA max. 90 Tage einreisen (Gebühr: 14 USD), mit dem B1/B2 liegt es im Ermessen des Beamten. Uns wurde gesagt man solle freundlich und höflich antworten, nicht betteln und viel quatschen und dann bekäme man ein Visa von 180 Tagen, in manchen Fällen sogar 365 Tagen. Dies hat sich übrigens auch sehr gut im Konsulat zu Frankfurt bewährt. Wir mussten nur jede Menge Zeit aufbringen, das persönliche Gespräch war in 5 Minuten vorüber und wir hatten beide unser Visa. 120 Euro p.P. hat es gekostet, wir hoffen es hat sich gelohnt .

Wir hoffen wir betreten das erste Mal in Alaska US-Boden und treffen dort einen Grenzposten, der mehr Zeit hat als am Übergang Vancouver-Seattle. Vielleicht sind wir dort besser in der Lage zu schildern warum wir einen längeren Aufenthalt wollen. Wie auch immer, ab dann verstreicht unsere Aufenthaltszeit in den USA. Die Wiedereinreise nach Kanada stoppt es nicht. Die beiden Anrainerstaaten Kanada und Mexiko zählen nicht als formelle Ausreise. Wir müssten z.B. nach Island oder Kuba fliegen, um wieder ein neues Visa zu bekommen.

Deshalb wollten wir auch keinen Flug mit Zwischenstopp in den USA. Ist zwar nur ein Transit, aber wir möchten vermeiden, dass doch unser Visa anläuft und wir nochmal ausfliegen müssten. Sicher ist sicher.

 

www:

Außer dass man sich an Google prostituiert sind alle Dienstleistungen, wie das Webmail (gmail) oder unser Blog kostenfrei. Im September 2014 haben wir unsere eigene Domain www.panchosway2015.de bei Jimdo erworben. Der Jahressatz liegt bei 60 Euro und beinhaltet ebenfalls alles was wir benötigen, z.B. Mail-Programm, Kalender und Blog. Wir hoffen, wir werden beides nutzen, aber falls nicht wird das eine oder andere eingemottet.

Useful info on our way

Car insurance:

As we absolutely wanna start in Canada it seems that there is only one insurer which takes up tourists in their own car. Thum Insurance, like other North American insurers as well, insures automobiles only if they are less than 19 years old. There is a gap in the system for campers. If the setup, thus the cabin is younger than 19 years, one counts from the reconstruction. One must be able to furnish a proof. In our case the vehicle registration, in which the reconstruction was listed 2012. Alternatively one can transact the policy via SeaBridge (our vehicle shipper). They co-operate closely with Thum Insurance, whereby the guidelines and conditions are exactly the same as they are for a direct insurance with Thum. For a half-yearly insurance we pay hefty 1,840 euro! Who wonders at these prices that an extension is realizable within 24 hours?

In order to have a reliable insurance coverage, the vehicle must remain registered in Germany! We drive with seasonal license plates, thus the share of insurance & taxes decreases in Germany, whereby Pancho is registered all year round.

Lastly; an automotive insurance is an obligation in North America! Several insurance companies are available for selection while beginning the journey in the USA.

 

In Central America, including Mexico, insurances are sometimes compulsory. These contain only personal injury and in case we do not know whether they cover or not.
 
Ecuador was the only exception in South America where we didn't need car insurance. We found two Argentine providers that extend their insurance coverage across the state border. Abgefahren, a German couple living in Argentina, registers foreign vehicles on their name and SpeiserSeguros, an insurance company which works with Allianz. We chose the Speiser-Group and have now insurance for Bolivia, Chile, Argentina, Uruguay, Paraguay and Brazil. For this we pay 76.60 euro/month and have no more stress.

 

Flight:

To some Canadian metropolises direct flights are offered all year round. This is not the case for „small“ cities, which only gets directly served in the summer flight plan (May-October), such as Halifax. Condor offers direct flights starting from 330 euro from mid May. Icelandair is the only representative, that offers a flight well under 1,000 €, also in the winter time. We pay 470 euro per person via Iceland and Toronto without to enter the USA. Why this might be important? See visas.

 

Health insurance:

A German statutory health insurance expires automatically with a venture like ours. There are many health insurer for abroad, some offers policies up to 5 years. However all, with the exception of the General German Automobile Association, raise increased fees for Canada and the USA. These are up to 5 times higher compared to all other countries in the world. The General German Automobile Association does not make this distinction. As General German Automobile Association member we pay 1,345 euro per person for 2 years (1,403 € without membership). For the remaining period in the south of America we will select an online provider. The tariffs are at approx. 1-2 euro/day, with a max. of 365 days.

 

At the end of the first two years we were faced with the dilemma of not having a health insurance anymore. We only found two solutions. The peculiarity is that both can from abroad, so during the journey, be completed for one year each. World Nomads and GS-Health, both with an almost identical service package and the same price. With GS-Health we pay 887 € per person per year.

 

Money:

Beside our house bank we selected the online bank DKB, to care about our money . The advantages for us: Free of charge for all cards + partner, world-wide fee free cash withdrawal, credit interest which is far beyond the average and we manage everything ourselves (shift of card limit, line of credit, transfer limit, exemption order etc.).

The DKB abolished the worldwide free cash withdrawl since 01.07.2016.

 

Money is not the same money! In Central America, US dollar are carried as a reserve by us, are accepted only in perfect condition. The smallest tear and the dollar bill is just paper.

 

Passport:

Both of us got 2 biometric passports issued.

„The second I“ is only 6 years valid, with same costs. A written statement must be present, why a second passport is needed. As frequent traveler one can point out tensions between neighbor states, or also the operating time of visa authorities.

At border crossings one can change passports and pretend in such a way not to have been with the unwelcomed neighbor. Of course even if this is flimsy, because from where shall I come from, if not from the 50 meters faraway control station.

Loss or theft are not considered as reasons!

 

Potable water:

Canada, USA, Costa Rica, Panama (apart the islands) and Peru: Tap and spring water

Mexico and Belize: Tap water is not drinkable; to purchase at treatment installations

Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Colombia and Ecuador: Tap water in the mountains, at the sea often not

 

Shipment:

SeaBridge bears a relevant part of our project.

After the thought for a large adventure has matured in us, we visited an event of SeaBridge in Lower Franconia. There were campers in droves on site. Many of them traveled in the past with SeaBridge. Apart from presentations to all of their realized tours, there were also sessions where it only turned on the travel preparation and the shipment of vehicles. One was able to talk with everyone and many questions were answered. We dragged dozens of flyers, brochures etc. with home and spoke also with manufacturers of expedition vehicles. After these days we were on fire and knew, this we wanna make.

Of course we have not content ourself with simply booking SeaBridge. No we investigated once more and received most different offers. The expenses varied by 1,100 euro, whereby SeaBridge made the most expensive offer. And nevertheless we booked it. Why?

SeaBridge as mediator works customer-oriented, e.g. they clarify the duty on German side and give information, like site plans where we can handle the duty in Halifax. They book a cleansing of the underbody of Pancho (soil is not allowed at the car!); with other carriers one has to make that in Hamburg and/or Bremerhaven. SeaBridge negotiates a car insurance for North America and leaves contact information of insurer in Central and South America. SeaBridge can organize a return shipment, with appropriate notice even from ports that are not in the regular program. And the most important point at the end: Our expedition vehicle can be completely loaded. As long as everything is firmly stowed away and the driver’s cab/cabin are obvious empty, we can take nearly everything on board. Prohibitions are weapons, medicine, food as well as semiluxury food. For the risk of theft objects of value should also not be in the car. Some other offer referred to an empty vehicle… empty as in the sense of completely EMPTY.

It’s interesting to know, that with all shipping companies the freight charges refer to the vehicle volume. Weight and current value are insignificant. The freight charge from Hamburg to Halifax is 44 euro per m³. There is in addition, similarly to flying, a fuel surcharge. Including all fees and the cleaning we pay 4,093 euro for the shipment. 150 Canadian dollar (110 euro) come on top in Halifax - tariff and harbor dues.

Via SeaBridge we arranged a marine insurance as well. This is optional, but we rather pay 0,9% of the current value (44,000 stated), thus 396 euro before we start with theft or vehicle damage into the adventure. Worst case, if the freighter with Pancho on board would sink. That would steal our thunder, but at least we would get our capital back which we put in Pancho.

 

For the jump over the Darién Gap, so from Central to South America, we had three offers. SC Line and Wallenius were excluded for different reasons. We chose Seaboard Marine and were completely satisfied. The only drawback was the price, which would have been similar to the other providers. We paid 3,162 euro for the complete transfer!

 

Telephony:

With Skype we can call into the German landline for 0.5 cent/minute. With a subscription dial-up fees are be dropped and by the single payment of the annuity one gets additionally 60 minutes free of charge per month. Thus we pay 7 euro per year for 180 call minutes monthly into the German landline. Already tested and it works!

 

Travel route:

For several reasons we have selected the route from the north to the south for us.

As we want fully max out the warm season in Canada and leave the country with the fall, you may want to start in Canada directly. Since the best travel time (and nearly only) at Cape Horn corresponds to our winter this would match with our travel ending after 3 years.

A further advantage for us is that we can become acquainted with Pancho and test him in North America, that geographical and cultural is more similar to Germany than Argentina or Chile. Our incompetence of speaking foreign languages goes hand in hand with it. Beside German we both speak only English and wish for gaining more time, in order to adopt us to the everyday life as travelers, as well to learn Spanish in the southern USA and/or Mexico. Would we start in South America everything would be new to us: Car, language, people, climate…

Many travelers, but also travel guides report, that the entry into the USA coming from Canada is way simpler, as one would like to cross the border from Mexico. Many cars were completely disassembled at the Mexican border, in order to search for drugs and smuggled goods. Not that something were to be found, but that is not fun at all. The departure from the USA is equally simple to the north or south.

 

Trip length:

At the beginning of 2013 the customs regulation did change for goods reimportation out of non EU countries. Goods, like a vehicle remain only duty-free if they were not longer abroad than 3 years. Furthermore the commodity must remain permanently in the own possession. If one wants its vehicle reimported, after the expiration time, into the European Union again, an import sales tax of 19% has to be paid. On top comes in addition the duty rate, 10% for a passenger car (vehicle value + transport) for a truck one enters into a typically German paragraph jungle. Online we could not make out which duty rate Pancho would have.

The customs authority has informed us, that we would have to reckon with approx. 30% of the vehicle value for the customs duty. However I am not sure whether the authority included the truck status into their calculation.

To cut a long story short: We plan our travel on max. 3 years not to give away tens of thousands of euro. Besides, the geographical formation of America corresponds to an annual rhythm. Roughly we plan 1 year per American subcontinent as well 1 year for the Central American land bridge.

Pancho anyway may not stay longer than 1 year in North America, whereby only the USA strictly controls this.

 

Vaccinations:

Some Central American countries prescribe a yellow fever vaccination. Without inoculation passport and proof, no entry!

Beside usual vaccinations we additionally vaccinated against typhus and rabies. Beforehand we were already vaccinated against hepatitis A & B. We spent 360 euro on all vaccinations per person.

In the USA we had a fourth shot against rabies (on recommendation of our German physician) and this single injection cost just as much as all vaccinations before, namely 365 €.

 

Visas:

We receive all visas on entry, thus with the entry in a respective country.

For the USA we procured us a non-immigration visa B1/B2. This expires with the passport and one can enter as often as one would like, presupposed the border official grants the entry. He/She is it also, who decides for how long one may stay. For comparison one can enter with the Visa Waiver Program & ESTA max. 90 days (fee: 14 USD), with the B1/B2 it’s at the discretion of the official. We were told one should answer friendly and politely, not to beg and chat too much and then one would get a visa of 180 days, in some cases even 365 days. This by the way, worked also very well in the consulate to Frankfurt. We only had to spend a lot of time, the personal conversation was done in 5 minutes and we both had our visas. Per person it cost 120 euro, we hope it pays off .

We hope we enter the first time in Alaska US-ground and meet there a border official, who has more time than at the checkpoint Vancouver-Seattle. Perhaps we are there better able to describe why we want a longer stay. However, from then on our detention time in the USA elapses. The reentry to Canada does not stop it. The two neighboring states Canada and Mexico do not count as formal departure. We would have to fly e.g. to Iceland or Cuba, in order to get new visas.

Therefore we also did not want a flight with stopover in the USA. It’s only a transit, but we would like to avoid that our visas start nevertheless and we would have to fly out one more time. Just in case.

 

www:

Except that one is prostituting at Google, all services like the web-based email (gmail) or our blog, are free of charge. In September 2014 we acquired our own domain www.panchosway2015.de with Jimdo. The annual rate is 60 euro and it contains everything we need too, e.g. email program, calendar and blog. We hope we will us both, but if not one or the other will be mothballed.